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Reiseziel Indien

Entdecken Sie die Kultur, die Geschichte, die Natur, den Zauber und die Wunder Indiens
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Wunderbares Indien


AmritsarAmritsar : Amritsar, nahe der Grenze zu Pakistan, ist die Heimatstadt von Harmandir Sahib, bekannt als Goldener Tempel und die wichtigste Sikh-Pilgerstätte. Die Tempelanlage wurde gegründet vom vierten Guru der Sikhs, Guru Ramdas und vervollständigt von seinem Nachfolger Guru Arjan Dev. Dies ist der Platz zu dem Menschen aus der ganzen Welt kommen, um ihre Referenz und ihre Ehrerbietung Guru Granth Sahib zu erweisen und zur spirituellen Reinigung ein kurzes Bad im Amrit Saras Kund (der Teich der Unsterblichkeit) zu nehmen. Ein anderer sehenswerter Ort ist Jallian Wala Bagh, berühmt-berüchtigt durch das Massaker, das hier zur Zeit der britischen Herrschaft stattfand. Im Jahre 1919 führte General Dyer persönlich seine Truppen zu diesem ummauerten Gelände und seinen Soldaten befahl auf eine Gruppe friedvoller Protestler und Demonstranten zu schießen. Am östlichen Ende des Gartens steht ein großes Ehrenmal, das zu Ehren der hier Getöteten errichtet wurde.

Dharamsala: Das Exil und Zuhause des tibetischen Oberhauptes, S. H. des Dalai Lama und Sitz der tibetischen Exil-Regierung, bildet das Gebirgsstädtchen die Kulisse vor dem Hinterfrund der dramatischen Dhauladar-Berge. Dharamsala ist eine geschäftige Handelsstadt mit Märkten und Basaren und hat sich bei Bergsteigern als Basis-Ausgangspunkt zu den nahegelegenen Bergen etabliert.

Manali: Manali bietet eine wildromantische Landschaft, reißende Bäche und wilde Flüsse, spektakuläre Blicke auf schneebedeckte Berggipfel und Holzhäuser in extremer Hanglage. Manalis größte Attraktion ist sicher die Nähe zur Schneegrenze und sehr beliebt als Reiseziel für Flitterwochen, als Ausgangspunkt für Trekking-Touren und für Gäste, die Abenteuer-Sport betreiben wollen.

shimlaShimla: Die Briten nannten Shimla “die Königin der Bergstationen” und die Gegend ist umgeben mit Pinien, Deodar, Eichen und Rhododendron-Wäldern. Trotz der modernen Einrichtungen heutzutage besitzt Shimla immer noch eine koloniale Atmosphäre und ist das beliebteste Reiseziel der reicheren indischen Bevölkerung in den heißen Sommermonaten und die größte Bergstation Indiens.

Varanasi: Varanasi oder Benares, wie die Stadt von den Briten genannt wurde, wird oft als die heiligste Stadt Indiens bezeichnet. Auf jeden Fall ist sie die wichtigste indische Pilgerstadt und eine große touristische Sehenswürdigkeit. Viele sagen, man kennt Indien nicht, bevor man nicht Varanasi gesehen hat. Sie ist die religiöse Hauptstadt des Hinduismus seit undenklichen Zeiten. Gelegen am heiligen Strom Ganges war Varanasi mehr als 2000 Jahre ein Zentrum der Wissenschaft und der Zivilisation. Schriftrollen des Skanda Purana und des Mahabharata deuten sogar auf eine Existenz von über 3000 Jahren und ist somit die älteste lebendige Stadt Indiens und wird von manchen Wissenschaftlern sogar als eine der ältesten Städte der Welt bezeichnet. Abgesehen davon, dass Varanasi ein Pilger-Zentrum ist, wird es von den Hindus auch als glückverheißend angesehen hier zu sterben, sozusagen als direkter Weg in den Himmel. Varanasi ist zudem auch ein Lern-Zentrum, besonders für Schüler der altindischen Sanskrit-Sprache und es leben hier eine große Anzahl Studenten aus ganz Indien.

Udaipur : Udaipur, die berühmte „ Stadt des Sonnenaufgangs“, wurde 1567 von Maharana Udai Singh gegründet, einem unerschrockenen Rajputen-Fürsten. Diese entspannte Stadt mit ihren Seen und Phantasien in Marmor, prachtvollen Gärten voller Hibiscus, kunstvollen Brunnen und Pavillons, verkörpert wie keine andere den Ruhm und die Glorie der Rajputen-Ära. Wie viele andere Städte in Rajasthan ist auch Udaipur das Vermächtnis eines ehrengebundenen Geschlechts, welches die kostbaren und schönen Dinge des Lebens zu schätzen wusste und oft ihr Leben gaben zur Verteidigung dieser.

Samode: Malerisch gelegen zwischen wildzerklüfteten Bergen, ca. 40 km von Jaipur entfernt befindet sich Samode mit dem berühmten Samode Palace, eines der romantischten und zugleich charmantesten Hotels in Indien. Der ehemalige Maharaja-Palast, der zu den 4 schönsten Palästen Indiens gehören soll, wurde 1984 zu einem Luxus-Hotel umgebaut und verfügt über eine friedvolle und zugleich elegante Atmosphäre. Auch nationale wie internationale Filmgesellschaften entdeckten den Palast als ideale Kino-Kulisse für Filme wie z.B. „der Palast der Winde“ etc. und machten das Palast-Hotel überall bekannt. Fenster mit verstellbaren Jalousien und große Räume mit kunstvollen Wandmalereien prägen dieses traumhafte Palasthotel. Besonders erwähnenswert sind vor allem die prunkvolle Empfangshalle (Durbar Hall) mit ihren Minikari-Einlegearbeiten mit kleinen Spiegeln und Steinen.

RanthamboreRanthambore: Der Ranthambore National Park ist eines der herausragenden Beispiele eines Projektes zur Erhaltung der Tiger in Rajasthan. Der Park umfasst eine Gesamtfläche von 400 qkm mit steilen Felsformationen, die Seen und Flüsse umgeben. Auf einer dieser Felsgipfel thront das Ranthambore Fort aus dem 10. Jahrhundert wie ein stiller Wachtpfosten. Das Gelände ist eine Mischung aus undurchdringlichem Wald und offenem Buschland. Der Wald ist ein typischer trockener Laubwald mit dem „Dhok“ als prominentem Baum. Ranthambore ist berühmt für seine relativ hohe Tiger-Population und deshalb können Tiger auch oft gesichtet werden. Neben den Tigern leben im Park auch Panther, besonders im Kachida Valley. Es gibt auch Krokodile, Hyänen, Wildkatzen, Faultiere, Wildbestand wie Chital, Nilgai und Chinkara, Schwarz-Störche, Wachteln und einige Arten von Adler. Während der Winter-Monate halten sich im Park auch große Wandervögel-Kolonien und Enten auf. Der Ranthambore Nationalpark ist ideal zur Tier-Photographie.

Jaisalmer: Jaisalmer wurde 1156 gegründet von Rawal Jaisal, dem Oberhaupt des Bhati-Clans der Rajputen. Sie wird auch "die goldene Stadt der Thar-Wüste" genannt wegen der Farbe, welche die untergehende Sonne auf die Steinwälle der Stadt zaubert. Jaisalmer ist auch eine Stadt der Zitadellen und schmückt sich mit fein verzierten Havelis und Tempel. Heilige wiederkäuende Kühe streifen wie in Zeitlupe durch die Straßen dieses mittelalterlichen wehrhaft befestigen Wunders der großen indischen Wüste. Mit einer Einwohnerzahl von nur 40.000 Bewohnern ist alles zu Fuß erreichbar und Sie glauben sich zurückversetzt in eine andere Zeit. Jaisalmer wurde von der Regierung 1974 zum nationalen Erbe und Kulturgut erklärt und es werden viele Bemühungen gemacht, dieses Kleinod zu schützen. Die Umgebung von Jaisalmer beherbergt zahlreiche gefährdete Wüsten-Tiere und –Pflanzen wie die seltene Große indische Trappe (Kranichvogel). Der Aakal Fossilen-Park gibt Zeugnis von uralter Vorzeit dieser Region.

BikanerBikaner: Bikaner wurde erbaut von Rao Bika, dem zweiten Sohn des Begründers von Jodhpur. Die Stadt liegt an einer alten Karawanen-Handelsroute. Diese Wüstenstadt ist von einer 7 km langen Stadtmauer umgeben und berühmt für ihre gut erhaltene Architektur aus Sandstein. Die Mauer umschließt die Altstadt, während sich alle sehenswerten Gebäude inklusive der Festung und des Palastes außerhalb der Stadtmauer befinden. Erst der Ganges-Kanal, erbaut zwischen 1925 und 1927, brachte Wohlstand in diese trockene und dürre Gegend.

Khimsar: Dieses hoch am Rande der Wüste Thar gelegene Fort aus dem 16. Jahrhundert steht für das ländliche Indien – eine Oase des Friedens. Das einzigartige Khimsar Fort bietet ein weites Angebot für jeden Besucher. Die kampferprobten Mauern und Türmchen erinnern an die ruhmreiche Vergangenheit Indiens. Heute gehört das Khimsar Fort zu den herausragenden Heritage-Hotels in Indien.

Khimsar: Dieses hoch am Rande der Wüste Thar gelegene Fort aus dem 16. Jahrhundert steht für das ländliche Indien – eine Oase des Friedens. Das einzigartige Khimsar Fort bietet ein weites Angebot für jeden Besucher. Die kampferprobten Mauern und Türmchen erinnern an die ruhmreiche Vergangenheit Indiens. Heute gehört das Khimsar Fort zu den herausragenden Heritage-Hotels in Indien.

delhiDelhi: Delhi ist die Hauptstadt Indiens und die größte Stadt des Subkontinents. Delhi gliedert sich in zwei Teile - New Delhi, gegründet 1911 von den Briten als Hauptstadt und Old Delhi, die Moslem-Hauptstadt Indiens war zwischen dem 17. und dem 19. Jahrhundert. In der Tat standen auf dem heutigen Delhi mindestens acht Städte im Laufe der Geschichte. Die früheste bekannte Ansiedlung war Indraprashta, das in der epischen Erzählung des Mahabharata vor über 3.000 Jahren Erwähnung findet. Obwohl nicht immer Hauptstadt, war Delhi immer eine der wichtigsten Städte Nordindiens.

Agra: Gelegen an den Ufern des Flusses Yamuna, ist Agra das Zuhause von Indiens wohl berühmtester Sehenswürdigkeit, dem Taj Mahal. Agra war die Hauptstadt des Moghul-Reiches im 16. und 17. Jahrhundert und aus dieser Zeit stammt auch dieses prächtige Monument.

Jaipur: Jaipur ist die Hauptstadt des indischen Bundesstaates Rajasthan und bekannt als „Pink City“ wegen der rosa Farbe einiger Gebäude in der Altstadt. Sie liegt in einem ausgetrockneten Flussbett in einer wasserarmen Landschaft umgeben von Hügeln mit Festungen mit zinnbefestigten Mauern. Gegründet 1727 von Maharaja Jai Singh II, der auf ein gutes Auskommen mit den herrschenden Moghulen bedacht war, wurde die Stadt in rechteckigen Blöcken und Straßen angelegt nach alter hinduistischer Architektur. Jaipur ist heutzutage sehr bekannt als Handels- und Einkaufs-Stadt.

Jodhpur: Jodhpur ist auch als "blaue Stadt" wegen der Farbe seiner Häuser bekannt. Die geschäftige Stadt liegt am Rande der Thar-Wüste und ist die zweitgrößte Stadt Rajasthans nach Jaipur. Die Stadt ist vor allem wegen dem massiven Fort bekannt, das auf einem Felsrücken liegt, der sich in der Mitte der Stadt erhebt. Die Altstadt ist umgeben von einer 10 km langen Satdtmauer, die ein jahrhundert nach Gründung der Stadt gebaut wurde. Acht Tore führen aus der Altstadt und es gibt viele interessante Spaziergänge durch das Wirrwarr sich windender Gassen und Straßen. Gegründet 1459 von Rao Jodha, dem Oberhaupt eines Rajputen-Clans, bekannt als die Rajas von Rathore (Rathores), deren königliche Hauptstadt Jodhpur war, das damals noch Marwar hieß.

delhiPushkar: Als einer der heiligsten Plätze für Hindus ist Pushkar bekannt für seinen heiligen See im Herzen der Stadt und das Zuhause vom einzigen Brahma Tempel in Indien. Die Legende erzählt, dass der See von Lord Brahma, dem hinduistischen Gott der Schöpfung, erschaffen wurde, als er eine Lotus-Blume am Tag des Vollmonds dort fallen ließ. Jeden November wird dort auch der berühmte und viel besuchte Pushkar-Markt abgehalten. Der Markt dient vorwiegend als Handelsplatz, zu dem tausende Kamele, Viehherden und Pferde zusammengetrieben werden. Zusätzlich bieten diese Tage viele Attraktionen wie Spiele, Rennen, örtliche Volkstänze, Musik und zahlreiche weitere Unterhaltungsmöglichkeiten und machen den Markt zu einem einzigartigen Erlebnis.

Deogarh : Deogarh wurde im 17. Jahrhundert erbaut und liegt in der wilden Landschaft der Aravali-Berge mit kleinen gesprenkelt daliegenden Seen, die in den Wintermonaten von vielen Zugvögeln besucht werden. Das Fort, in dem sich das Hotel befindet, wird betrieben von der sympathischen und freundlichen Fürstenfamilie, die das Anwesen mit viel Liebe restauriert und vor dem Verfall gerettet hat, gehört es inzwischen zu einem der besten Heritage-Hotels Rajasthans. Ein sehr schöner Pool, ein geschmackvolles Esszimmer, endlose komfortable Dachterrassen und die traditionell eingerichteten Schlafzimmer sind das Ergebnis harter Arbeit, Sorgfalt und eines superben Geschmacks. Das umliegende Dorf und seine freundlichen Bewohner sorgen für eine friedliche und sichere Atmosphäre. Hier kann der Gast die Seele baumeln lassen und es finden sich in der Gegend wunderschöne abgelegene Plätze zum Verweilen. Zudem besitzt das Burg-Hotel Deogarh Mahal eine ansehnliche Sammlung von Miniatur-Malereien und der Gast kann hier die Feinheiten der traditionellen Mewari-Küche kennenlernen.

Kumbhalgarh: Auch bekannt als “das Auge von Mewar” liegt es oberhalb in den Aravali-Bergen auf einer Höhe von fast 1.700 m. Dies ist der Sitz der ältesten Adels-Dynastie Indiens und trägt den sagenhaften Ruf, nie von einem Feind bezwungen zu sein. Seine Festungsmauern wurden über Jahrzehnte erbaut und verstärkt, um den Stolz und die Ehre der Rajputen oder „Königssöhne“ zu vertreten. Ursprünglich wurde das Fort Kumbhalgarh im 15. Jahrhundert von dem Rajputen-Herrscher Maharana Kumbha von Mewar errichtet. Das Fort war von seiner Struktur uneinnehmbar und bewacht von mehreren Eisen-Toren und unbezwingbaren Mauern. Die Festung ist berühmt für seine Wälle mit einer Länge von 36 km um das Fort und einer Wehrgangs-Breite, auf der acht Pferde nebeneinander stehen konnten. Die bis weit ins Tal reichenden Anlagen lassen sich durchaus mit der Chinesischen Mauer messen. Innerhalb des Forts waren 350 Tempel über die ganze Fläche untergebracht und die umgebende Landschaft ist faszinierend wie atemberaubend zugleich.

Mandawa: Mandawa ist eine kleine hübsche Stadt im Herzen der Shekawati Region in Rajasthan. Die Gegend von Shekawati befindet sich in einer Art Halbwüste und ist gemeinhin bekannt als „Open Air-Galerie“ von Rajasthan. In der Region von Shekawati befinden sich Hunderte Havelis (Privat-Residenzen), Tempel, Ehrengrabmäler, Brunnen und Festungen. Mandawa ist ein idealer Platz, um das reiche Erbe an Fresken aus dem 18. Jahrhundert zu bewundern, welche die Häuser dieser Bilderbuch-Burg mit den überdachten Balkonen und türmchenförmigen Befestigungsanlagen verzieren.

OsianOsian: Nachdem der Safari Club von Reggie Singh, dem Enkel von Maharaja Ratan Singh von Jodhpur die vergangenen Jahre viele Kamel-Safaris mit mobilen Wüsten-Camps für die touristenbevölkerten Orte wie Jaisalmer, Bikaner usw. organisierte, wurde hier in Osian ein permanentes Camp errichtet, das nun auch dem individuellen Reisenden ermöglicht, eine Deluxe-Kamel-Safari zu erleben. Die Zelte sind ähnlich den afrikanischen Deluxe-Safari-Zelten, in ethnischem Paisley-Design und edler Ausstattung. Die Zelte sind mit Teppichen ausgelegt, Insekten-/Moskito-geschützt, wasserabweisend und besitzen eine eigene Toilette mit fließendem Wasser. Nahebei befindet sich der uralte kleine Ort Osian, ein wichtiges Zentrum für hinduistische Pilger, berühmt für seine gut erhaltenen Jain- und Hindu-Tempel aus dem 8. und 12. Jahrhundert.

Goa: Silberfarbene Strände, glänzendes blaues Wasser, im Himmel sich spiegelndes Meer, weiße Kirchen, grüne Reisfelder, sich im Winde wiegende Kokospalmen – dies alles ist Goa – ein Platz zum Verlieben auf den ersten Blick. Doch es gibt natürlich viel mehr in Goa als Sonne, Sand und Meer. Der Reiz Goas erschließt sich dem Besucher dadurch, dass es so deutlich anders ist als der Rest Indiens und klein genug, um es leicht zu erkunden und entdecken, anders als die anderen indischen Bundesstaaten. Goa ist nach der ehemals gleichnamigen Stadt, heute Velha Goa, benannt. Die Region war bis 1961 portugiesische Kolonie und weist daher eine besondere kulturelle indo-portugiesische Prägung auf mit einem hohen katholischen Bevölkerungsanteil und seiner Architektur. Goas touristischer Slogan lautet „Goa – 365 Tage Ferien“ und ist absolut zutreffend.

Bangalore: Bangalore ist eine der am schnellsten wachsenden Städte in Asien. Gelegen auf einer Höhe von 920 m über dem Meer mit einem angenehmen, gleichmäßigem Klima übers ganze Jahr und verteilt über eine Fläche von 2.190 qkm ist Bangalore die Hauptstadt, das Verwaltungs-, kulurelle, kommerzielle und industrielle Zentrum des indischen Bundesstaates Karnataka. Dreispurige Straßen und reichlich vorhandene Grünflächen ließen Bangalore zur „Gartenstadt Indiens“ werden. Seit zudem örtliche Unternehmer zusammen mit westlichen Technologie-Giganten wie Texas Instruments 1980 ihr Potential als High-Tech-Stadt entdeckten, erlebt Bangalore eine nicht vergleichbare Erfolgsgeschichte in der Computer- und Software-Branche und es haben sich inzwischen mehr als 250 High-Tech-Firmen hier angesiedelt, so auch indische Konzerne wie Wipro und Infosys. Früher als „Gartenstadt“ bekannt, nennt man nun Bangalore auch „das Silicon Valley Indiens”.

Mysore: Mysore, “die Stadt der Paläste” liegt in den Bergen im Südwesten Indiens und besitzt ein angenehmes Klima, da es höher liegt als die Küstenstädte. Dies ist einer der Gründe weshalb so viele Maharajas sich hier 17 Paläste erbauen ließen. Die Stadt besitzt ihren eigenen Charme und viele Gebäude zieren Kuppeln, Türme und eindrucksvolle Torbögen. Mysore ist auch als „die Stadt des Sandelholzes“ bekannt und ein Zentrum für die Herstellung von Räucherstäbchen und Rauchwerk. Die Stadt ist ein Vermächtnis des Königs Tipu Sultan, berühmt durch seine Siege über die königliche britische Armee. Bekannt auch für eine qualitativ hochwertige Seidenverarbeitung ist Mysore ein Zentrum der Seidenzucht. So hat Mysore weit mehr zu bieten als Paläste, Parks und Tempel, traditionelle Schnitzereien aus Sandelholz, dem Rascheln aufwendiger Seide und dem Mysore Pak, ein traditionelles süßes Konfekt. Mysore – eine Stadt für Genießer und ein Einkaufsparadies.

Cochin: Cochin bedeutet Hafen und noch bevor das alte Rom erbaut wurde, wurde hier mit Gewürzen, Seide, Elfenbein und Sandelholz gehandelt und in die Welt mit Schiffen und Karawanen transportiert. Cochin rühmt sich stolz eines reichen kulturellen Erbes und ist gleichzeitig eine der sich rasant entwickelnden und weltoffensten Städte in Indien. Cochin liegt an einer Reihe von kleinen Inseln auf drei Halbinseln, es besitzt einen der besten Natur-Häfen weltweit und ist einer der wichtigsten Häfen Indiens. Sein Charme und seine relativ gute Infrastruktur machen Cochin zum idealen An- oder Abreise-Ort seit 1341, als die Natur durch eine große Flut den Hafen sozusagen ausbaggerte und damit für die Araber zum wichtigsten Anlaufhafen wurde. Seit dieser Zeit nennt man Cochin auch „die Perle des Arabischen Meeres“. Diese Stadt bietet dem Besucher alte Forts, Paläste, Museen, Kirchen, eine Synagoge, die Nähe zu den zauberhaften Backwaters und palmengesäumte Lagunen und Strände.

Kumarakom: Kumarakom ist ein kleines Dorf neben einer Anzahl von kleinen Inseln am Vembanad Lake, umgeben von den berühmten Backwaters Keralas. Kumaralom bestärkt den Anspruch Keralas, „Gottes eigenes Land“ zu sein mit seiner unglaublichen landschaftlichen Schönheit mit Mangroven-Wäldern, Kpkosplamen-Hainen und immergrünen Reisfeldern durchsetzt mit Wasserwegen und Kanälen verziert mit weißen Lilien. Kumarakom ist Teil der Region von Kuttanad und beherbergt ein Vogelschutzgebiet über 55 qkm – ein Paradies für jeden Ornithologen. Diese Gegend bietet jedem Besucher zahlreiche Freizeit-Beschäftigungen, wie Wandern und Spaziergänge in der traumhaften Natur, Angeln und Fischen oder einfach nur nichts tun und sich Entspannen. Die beste Art für eine Vogelbeobachtung ist eine Bootsfahrt rund um die Inseln, wo hunderte von sich wiegenden Kokospalmen sich entlang des Ufers ausstrecken und fast die Köpfe streicheln. Kumarakom ist ein herausragendes Beispiel für eine ungestörte intakte Natur mit duftenden exotischen Blumen und bunten tropischen Vögeln.

MunnarMunnar: Endlose Teeplantagen, romantische Täler, nebelverhangene Berge, dichte Wälder, exotische Pflanzen, seltene Blumen und eine reichhaltige Tierwelt verleihen Munnar eine besondere und friedvolle Atmosphäre. Das idyllisch gelegene Munnar, ein Bergstädtchen und Luftkurort mit englischer Kolonialatmosphäre (1.800 m) ist eines der Schmuckstücke Keralas und erinnert teilweise an die Schweiz. Einst war die Gegend der favorisierte Sommer-Kurort für die vorwiegend britischen Pflanzer. Munnar liegt am Zusammenfluss von drei Bergflüssen, Mudrapuzha, Nallathanni und Kundala, in einer Höhe von 2.000 m im Distrikt Idukki und ist hauptsächlich eine Stadt des Tee und die meisten Teeplantagen gehören heutzutage zum indischen Tata-Konzern. Munnar ist ein Platz zum Liebhaben und man wünscht sich länger hier zu Verweilen.

Ooty: Ooty ist die Hauptstadt des Nilgiri-Distrikts. Nilgiri bedeuet „Blaue Berge“. Es erwarten Sie eine wunderschöne Gegend und ein beliebter Sommer-Zufluchtsort mit Picknick-Plätzen auf einer Höhe von 2.240 m über dem Meer. Ooty steht kurz für Ootacamund und ist berühmt als „Königin der Bergstationen“ in Südwest-Indien. In Ooty befinden sich wellenförmige Hügel und Berge, glitzernde Wasserfälle, gurgelnde Bäche und üppige grüne Tee-Plantagen.

Madurai: Die Stadt ist bekannt für sein reiches kulturelles Erbe und seinen historischen Hintergrund. Die Sage berichtet, dass Lord Shiva vor Urzeiten in Madurai 64 Wunder erschuf, die „Thiruvilaiyadals“. Madurai liegt am Ufer des Flusses Vaigai und war Hauptstadt des Königreichs von Pandya. Sie ist heute die zweitgrößte Stadt des indischen Bundesstaates Tamil Nadu. Die Stadt ist weltberühmt wegen seinem Meenakshi Tempel, errichtet 1560. Der große Tempelkomplex besteht aus 4 gewaltigen Gopurams (Tempeltürme), ein barockes Beispiel der drawidischen Architektur, mit vielfarbigen Satuen und Bildern von Göttern, Göttinen, Dämonen und anderen heiligen Gegenständen. Die Halle der 1000 Säulen beherbergt Stein-Figuren, gemeißelt jeweils aus einem großen Steinblock, von denen manche einen unterschiedlichen Metall-Ton erzeugen, wenn man mit einem Gegenstand darauf schlägt. Sie werden auch Metall-Stein oder musikalische Steine genannt. Andere interessante Sehenswürdigkeiten sind der Tirumalai Nayaka Tempel und das Tempelkunst-Museum. Madurai wird auch in den großen indischen epischen Werken wie dem Ramayana, Kautilyas und dem Arthasastra erwähnt. Bereits 302 v. Chr. soll der griechische Abgesandte Megasthanes Madurai besucht haben und weitere bekannte Reise-Historiker wie Plinius (77 n. Chr.) und Ptolämeus (140 n. Chr.) erwähnen Madurai in ihren Aufzeichnungen. Marco Polo besuchte Madurai im Jahre 1.239 n. Chr., gefolgt von Ibn Batuta 1.333 n. Chr.. Später kamen viele weitere Menschen aus Europa und dem Orient nach Madurai, um mit den Pandya Königen Handel zu treiben. Die Stadt ist umgeben von drei markanten Hügeln, Anaimalai, Pasumalai und Nagamalai genannt nach ihrer Ähnlichkeit in Form eines Elefanten, einer Kuh und einer Schlange.

Pondicherry: Als ehemalige französische Kolonie im 18. Jahrhundert ist Pondicherry jetzt eigenständige Region und eine schöne Küstenstadt an der Ostküste Indiens mit intakten französischen kulturellen Spuren. Abgesehen von seiner bezaubernden Atmosphäre, seinen exzellenten Restaurants kommen die meisten Besucher wegen des Sri Aurobindo Ashrams hierher. Der Ashram wurde von Sri Aurobindo 1926 gegründet und errichtet und verhalf dadurch Pondicherry zu internationaler Anerkennung.

Periyar: Periyar oder Thekkady liegt in den Bergen der Nilgiri-Hills im Idukki-Distrikt von Kerala und ist berühmt als einer der besten Plätze in Südindien, um den Indischen Elefanten in freier Wildbahn zu beobachten. Den Mittelpunkt und Eingang zum Periyar-Nationalparks bildet der Lake Periyar, ein künstlich angelegter See, der entstanden ist beim Bau des Periyar-Staudamms vor einhundert Jahren. Thekkady besteht hauptsächlich aus tropischem feuchtem Laubwald und immergrünem Regenwald. Die verschiedenen Lebensräume gewährleisten die reiche Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren mit einer großen Anzahl an Tieren wie Elefant, Bison, Bergziegen (Gaur), Antilopen, Wild, Nilgiri-Langur, Affen, Wildkatzen, Wildhunden und als größtem Raubtier dem Tiger. Leider bekommt man Tiger nicht oft zu sehen, da sie sehr scheu sind.

Kovalam: Einer von Indiens international bekannten Stränden liegt in Kerala, „Gottes eigenem Land“, wie die Bewohner stolz ihr Land nennen. Kovalam mit seiner natürlichen geschützten Bucht, azurblauem Wasser und seinen unzähligen Palmenhainen ist ein tropisches Paradies. Sonnenbaden, Schwimmen, eine Ayurvedakur mit Kräuter-Massagen, Yoga und Meditation, spezielle kulturelle Programme, Katamaran-Segeln – Möglichkeiten gibt es hier reichlich, je nachdem ob es ein aktiver oder ein geruhsamer Urlaub sein soll. Zu Kovalam gehören drei aufeinanderfolgende halbmondförmige Strände, davon ist der Südlichste der Lighthouse Beach, an dem die meisten Gäste ihren Urlaub verbringen. Am Strand findet man viele Unterkünfte, Geschäfte und Restaurants für jeden Geschmack.

Mahabalipuram: Diese kleine Stadt am Meer, die heute Mamallapuram genannt wird, hat eine spannende Geschichte vorzuweisen, die auf die Zeit der Pallava Dynastien in Südindien verweist. Mahabalipuram ist vor allem berühmt wegen seiner aus Felsen gehauenen Steintempel, Skulpturen, Statuen und dem weltgrößten Steinrelief. Die phantastischen Strand-Tempel sind einer der meist bekannten und photografiertesten Tempel des Landes. Diese romantischen Relikte aus dem letzten Jahrtausend wurden durch Meer und Wind ziemlich in Mitleidenschaft gezogen, doch manchmal scheint es, als ob die Monumente so umso schöner aussehen. Es gibt neun aus Stein gehauene Tempel in unmittelbarer Nähe mit interessanten Steinmetzarbeiten, die Hindu-Götter und –Göttinen in verschiedenen Stellungen und andere mythologische Begebenheiten darstellen. Es gibt Darstellungen des gefeierten Kampfes zwischen Mahishasura und der Göttin Durga und eine andere von Lord Vishnu und Lord Shiva. Die großartigen Pandava Rathas (gewidmet den Pandava Brüdern aus dem Mahabharata Epos) sind die Hauptattraktion hier, alle aus einem einzigen Stück Felsen gehauen. Diese sind bekannt als die „Fünf Rathas, obwohl sie eigentlich acht sind und eine von Ihnen ist Draupadi gewidmet, der Frau eines Pandavas. Es ist auch ein großer Felsen zu sehen, bekannt als „Arjuna’s Buße“, wo der Held aus dem Mahabharata seine weltlichen Sünden bereut. Diese großartige natürliche Struktur hat einen massiven Spalt in der Mitte und ist in seiner Art die weltweit größte. Dort sind auch die berühmten „Mandapams“ zu sehen, Felsen-Gewölbe mit Skulpturen.

Chennai: Das ehemalige Madras ist die Haupstadt des Bundesstaates Tamil Nadu und die viertgrößte Stadt Indiens. Das moderne Chennai entstand aus einem kleinen Fischerdorf namens Madraspatnam, als die mächtige East India Company 1639 sich dort niederließ und eine neue Ansiedlung gründete.

Trichy: Trichy ist eine gelungene Mischung aus Tradition und Moderne. Errichtet um ein Stein-Fort war es einst eines der Hauptzentren, an denen die Kriege der Carnatics ausgefochten wurden im 18. Jahrhundert, während die Briten und Franzosen hier um die Vormachtstellung in Indien kämpften. Hier stand eine Zitadelle der frühen Könige der Cholas, die später an die Pallava-Könige fiel. Trichy ist ein gut gehendes Handelszentrum in Tamil Nadu und berühmt für seine künstlich hergestellten Diamanten, Zigarren, handgewebten Kleider, Armringe aus Glas und Spielzeug aus Ton und Holz. Diese Stadt hat viele Tamil-Gelehrte hervorgebracht, die für die Tamil-Literatur von großer Bedeutung waren.

Nagarhole: Am Fluss Kabini gelegen sind im Nagarhole Nationalpark alle örtlichen wilden Tiere des Nilgiri-Gebietes vertreten wie der königliche bengalische Tiger, Langur-Affen, Bison, Leopard, asiatische Elefanten, Dhol (wilder Hund), Wildschweine, Hirsche und zahlreiche Vögel.

Trivandrum: Thiruvananthapuram, wie Trivandrum vollständig heißt, ist die Hauptstadt des südindischen Bundesstaates Kerala. Die Stadtrundfahrt beginnt mit einem Besuch des Sri Padmanabha Swamy Tempel, der Gott Vishnu geweiht ist, eine Stilmischung in keralischer und dravidischer Architektur und berühmt für seine Wandmalereien und feinen Steinmetz-Arbeiten. Das Kuthirarnalika-Palast-Museum wurde vom König von Travancore erbaut, der ein großer Poet, Musiker, Sozialreformer und Staatsmann war. Errichtet im traditionellen Travancore-Architektur-Stil kann man im Museum seltene wertvolle Kunstgegenstände der königlichen Familie besichtigen wie auch exquisite Holzschnitzereien und Wandgemälde. Das Napier Museum aus dem 19. Jahrhundert wurde im Indo-Sarazenen-Stil errichtet mit einer „natürlichen Klimaanlage“ und beherbergt eine seltene Sammlung von archäologischen und historischen Kunstgegenständen, Bronze-Bilder und -Statuen, antike Ornamente, einen Tempel-Wagen und Elfenbein-Schnitzereien.

Kanyakumari: Kanyakumari oder Kap Komorin, wie es vormals hieß, liegt 90 km, ca. 2 Std. Fahrt, von Trivandrum entfernt an der Südspitze des Subkontinents. Dies ist ein besonderer Platz, an dem der Indische Ozean, der Golf von Bengalen und das Arabische Meer zusammenkommen. Der vielfarbige Sand am Strand ist nur hier zu finden. Es folgt ein Besuch des Gandhi Memorial. Diese eindrucksvolle Gedenkstätte wurde an dem Platz errichtet, an dem die Urne Mahatma Gandhis mit seiner Asche versenkt wurde. 400 m vom Ufer auf einer Felseninsel befindet sich das Swami Vivekananda Rock Memorial, eine Erinnerungs-Gedenkstätte an den großen indischen Philosophen Swami Vivekananda, der 1892 hierher kam und sitzend auf einem Felsen meditierte, bevor er als einer der wichtigsten religiösen Führer überall bekannt wurde.

Darjeeling: Darjeeling ist ein beliebtes Reiseziel in den Vorbergen der östlichen Himalayas und ein faszinierender Ort. Darjeeling liegt auf einer Höhe von 2.134 m mit einem überwältigenden Blick auf das Bergmassiv des dritthöchsten Berges der Welt, dem Kanchenjunga (8.586 m). Darjeeling gehörte bis 1835 noch zum ehemaligen Königreich Sikkim, bevor die Briten Darjeeling zu einem Erholungsort und zur "Königin der Bergstationen" machten. Seither vor allem wegen seine Kühle und dem gesunden Klima geschätzt und beliebt als Zufluchtsort, um in den Sommer-Monaten und anschließendem Monsun der unerträglichen Hitze und der Hektik in den Ebenen und den Städten Nordindiens zu entkommen. Auch die historische Eisenbahn „Toy Train“, der die Strecke von der Ebene bis hinauf nach Darjeeling 5-8 Std. bewältigt, ist erwähnenswert. Doch Darjeeling ist mindestens ebenso weltweit berühmt und geschätzt wegen seines hervorragenden Tees. Seither Teetrinker beglückwünschen aus der ganzen Welt die Person, die 1840 entschied, Darjeeling zu einem Teeanbau-Gebiet zu machen. Der Darjeeling-Tee ist berühmt für sein feines Aroma und edlen Geschmack und wurde bald „Champagner des Ostens“ genannt.

Kalimpong: Abseits gelegen Stadt in den Vorbergen der majestätischen Himalayas ist Kalimpong wahrscheinlich der beste Ausgangsort in West-Bengalen zu einer Trekking-Tour. Kalimpong ist nicht nur berühmt für seine Handwerksarbeiten und buddhistischen Klöster, sondern auch für seine große Anzahl an Orchideen und anderen seltenen Blumen und Pflanzen aus der Umgebung. Das auf einem Bergrücken liegende Städtchen liegt 1.250 m hoch mit einem milden Klima von 16-27 Grad Celsius im Sommer und 5-15 Grad im Winter. Die beste Saison für Kalimpong ist März bis Juni und September bis November. Bevor Kalimpong 1706 unter die Kontrolle des benachbarten Himalaya-Staates und Königreiches von Bhutan kam, gehörte es zum ehemaligen Königreich Sikkim. Später wurde es von den Briten verwaltet.

Gangtok: Umgeben von Tibet, Bhutan, West-Bengalen und Nepal war Sikkim bis 1975 ein unabhängiges Königreich und wurde dann von Indien wegen seiner strategischen Lage zu China (Tibet) besetzt und zum 22. indischen Bundesstaat erklärt. Sikkim oder “das letzte Shangri-La”, wie Sikkim auch genannt wird, zeigt seine Schönheit in klaren, rauschenden Gebirgsflüssen, glitzernden Wasserfällen, üppigen tropischen Wäldern, Kardamon-Feldern, mit 454 Orchideenarten, Magnolien, Farnen und 30 Rhododendren-Sorten, seltenen Vögeln und Schmetterlingen. Idyllische Reisterrassen, grüne Hügel, romantische Täler, geheimnisvolle Seen und immer wieder grandiose Ausblicke auf die Achttausender der östlichen Himalayas prägen die abwechslungsreiche Landschaft. Sikkim ist auch ein Paradies für Abenteuer-Sportbegeisterte, Bergsteiger und Naturliebhaber wie Botaniker und Vogelkundler und durch die vielen geheimnisvollen Klöster sehr interessant für Besucher, die sich für Spiritualität, Tibetologie und den Buddhismus interessieren. Das “Tor” nach Sikkim ist seine Hauptstadt Gangtok mit seiner stetig wachsenden Anzahl von Unterkünften, Lodges und Hotels für jeden Geschmack. Besonderer Wert wird momentan von der Regierung Sikkims vor allem auf die touristische Erschließung weiterer und entfernter von Gangtok gelegener Gebiete und auf einen qualitativ hochwertigen und ökologischen Tourismus gesetzt. Gangtok als Hauptstadt ist natürlich eine betriebsame und geschäftige Stadt mit vielen Märkten und Gegensätzen, doch nur ein kurzer Spaziergang entfernt finden sich ruhige und friedvolle Plätze, an denen man entspannen und ausruhen kann.

Kolkata: Kolkata (ehemals Calcutta) wird in Indien auch als „die intellektuelle Stadt“ bezeichnet. Kommunistisch in der Ideologie und politisch immer wach und bewusst, war Kolkata die Haupstadt Britisch-Indiens bevor Delhi diese Position für ganz Indien einnahm. Diese Millionen-Metropole hat sich im Laufe der Zeit von einem Fischerdorf zu einer der größten Städte der Welt entwickelt. Die Hauptstadt des indischen Bundesstaates Bengalen symbolisiert Kreativität und vibrierende Bewegung mit allen modernen Einrichtungen unserer heutigen Zeit. Kolkata hat zwar alle modernen Trends und Techniken übernommen, sich jedoch einen geruhsamen und entspannten Lebensstil bewahrt, für den sie bekannt war und immer noch ist. Obwohl die Stadt einen nachhaltigen Charme besitzt, so setzt Kolkata gleichzeitig auch extreme Gefühle frei. Seien Sie also bereit sich auf diese Stadt einzulassen, Sie werden Kolkata entweder lieben oder total ablehnen. Abgesehen davon, dass die Stadt sehr überbevölkert ist, ist es auch die Stadt, in der Mutter Theresa unermüdlich für die Armen und Obdachlosen arbeitete und die Stadt des weltweit bekannten Dichters Rabinra Nath Tagore, der hier seine berühmten Bücher schrieb.

Aurangabad: Die Stadt wurde gegründet 1610 neben dem Dorf Khirki von Malik Ambar, dem Premierminister von Murtaza Nizam Sha II.. Als ihn Fateh Khan, Malik Ambars Sohn 1626 besiegte, gab er der Stadt den Namen „Fatehpur“. Später im Jahre 1653, als Prinz Aurangzeb Vizekönig des Deccan wurde, machte er die Stadt zu seiner Hauptstadt und nannte sie Aurangabad. Die Mauern, die den Zentral-Bereich der Stadt umschlossen, wurden von Aurangzeb 1686 hinzugefügt, um den Angriffen des Volkes der Marathas zu widerstehen. Es gibt 4 Haupt-Tore in die Stadt, Delhi Darzawa, Jalna Darzawa, Paithan Darzawa und Mecca Darzawa und zusätzliche 9 Nebentore, die zur Verteidigung der Stadt dienten. Aurangabad ist heutztage bekannt als Ausgangsort zu den weltberühmten Höhlen von Ajanta und Ellora. Die Höhlen von Ellora sind eine Serie von 34 Felsentempeln aus dem 5. Jahrhundert. Zu den mindestens gleichberühmten Höhlen von Ajanta gelangt man in einer 2-stündigen Autofahrt von Aurangabad. In Aurangabad gibt es eine stattliche Anzahl von Forts mit faszinierenden Geheimgängen, Eingängen und Irrwegen. Die Stadt ist auch bekannt wegen seiner farbenfrohen Paithani Saris.

Aurangabad: Die Stadt wurde gegründet 1610 neben dem Dorf Khirki von Malik Ambar, dem Premierminister von Murtaza Nizam Sha II.. Als ihn Fateh Khan, Malik Ambars Sohn 1626 besiegte, gab er der Stadt den Namen „Fatehpur“. Später im Jahre 1653, als Prinz Aurangzeb Vizekönig des Deccan wurde, machte er die Stadt zu seiner Hauptstadt und nannte sie Aurangabad. Die Mauern, die den Zentral-Bereich der Stadt umschlossen, wurden von Aurangzeb 1686 hinzugefügt, um den Angriffen des Volkes der Marathas zu widerstehen. Es gibt 4 Haupt-Tore in die Stadt, Delhi Darzawa, Jalna Darzawa, Paithan Darzawa und Mecca Darzawa und zusätzliche 9 Nebentore, die zur Verteidigung der Stadt dienten. Aurangabad ist heutztage bekannt als Ausgangsort zu den weltberühmten Höhlen von Ajanta und Ellora. Die Höhlen von Ellora sind eine Serie von 34 Felsentempeln aus dem 5. Jahrhundert. Zu den mindestens gleichberühmten Höhlen von Ajanta gelangt man in einer 2-stündigen Autofahrt von Aurangabad. In Aurangabad gibt es eine stattliche Anzahl von Forts mit faszinierenden Geheimgängen, Eingängen und Irrwegen. Die Stadt ist auch bekannt wegen seiner farbenfrohen Paithani Saris.

Mumbai: Vormals besser bekannt als Bombay, ist dies die kommerzielle Hauptstadt Indiens. Berühmt als „die Stadt, die niemals schläft“ ist Mumbai ein Potpourri von vielen unterschiedlichen Kulturen, Sitten und Lebensstilen. Dies ist die Stadt, in der tagsüber die Geschäfte gedeihen und abgeschlossen werden und nachts die Stadt ungeniert ihr langes Haar offen trägt. Mumbai ist auch das Zentrum der größten Filmindustrie des Landes – „Bollywood“. Die Stadt ist übersät mit einer Vielfalt an viktorianischer und indischer Architektur und Wahrzeichen, die zum Charme der Metropole beitragen.

Orcha: Orcha liegt in Zentral-Indien und war einst die Hauptstadt der Herrscher von Bundela. Heute ist es ein Ort mit einem wundervollen Komplex aus gut erhaltenen Palästen und Tempel, die aus dem 16. Jahrhundert stammen. Viele dieser Tempel werden immer noch von Tausenden von Menschen besucht, um dort dem Schrein von Rama zu huldigen und dort zu beten. Orcha ist noch relativ unbekannt und es ist auf jeden Fall einen Besuch wert, vor allem wegen seiner friedvollen Schönheit. In der Gegend befinden sich einige kleine Schreine und Gedenkplätze, jeder mit seiner eigenen ergreifenden Geschichte und betonen die nostalgische Stimmung von Orcha.

Pench: Dieser fast 300 qkm große Nationalpark ist einer der noch nicht lange eröffneten indischen Nationalparks mit seinem Tiger-Projekt, das seit 1992 unter der Schirmherrschaft der indischen Regierung steht und bis dahin nur wenige Besucher hatte. Das Wildleben ist hier sehr vielseitig und es können sehr viele Tiere beobachtet werden. Gelegen in einer schönen wellenförmigen Landschaft mit Hügeln und Tälern mit Teakholz-Wädern und offenem Grasland am Fuß der Satpura-Bergkette. Durchströmt vom Fluss Pench, von dem der Park seinen Namen hat und dem Wainganga Fluss ist diese Gegend ein sehr artenreicher und fruchtbarer Platz für einige Monate im Jahr und bietet ein ideales Umfeld für zahlreiche Säugetiere wie Wildhunde, Wildschweine, Muntjaks, Vierhornantilopen, Krokodile, Schildkröten, Leoparden, Tiger und über 280 verschieden Vogelarten.

Gwalior: Gelegen im Bundesstaat Madhya Pradesh ist Gwalior bekannt als Stadt der wahren Königlichen, den Scindias. Die Stadt ist berühmt für sein majestätisches Fort, von dem gesagt wird, das es eines der am besten erhaltenen auf der Welt ist. Das gewaltige Fort Gwalior dominiert diese trockene und windige Stadt und es war über viele Jahrhunderte Zeuge vom Aufstieg und Niedergang vieler Dynastien. Einst erstrahlten goldenen Mosaik-Ziegel den Haupt-Palast, Man Mandir, und man kann immer noch die aufwendigen Schnitzereien und Kunstwerke aus dem 9. Jahrhundert bewundern und die Verliese unterhalb können immer noch ein Bild der Schicksale der Gefangenen der Moghul-Herrscher vermitteln. Dieses Beeindruckende Fort wird von Babur beschrieben als „Perle unter den Festungen der Hindu-Kultur“.

Khajuraho: Khajuraho war einst die Hauptstadt der Chandela Rajputen von Bundelkhand. Hier findet der Besucher die weltberühmten Khajuraho Tempel aus dem 10. Jahrhundert. Diese Tempel gehören zu den exquisitesten Beispielen mittelalterlicher Hindu-Architektur und Skulpturen des Landes. Khajuraho gehört zum von der UNESCO anerkannten Weltkulturerbe und ist gleichermaßen für Touristen und archäologisch interessierte Besucher interessant durch seine erotischen geschnitzten Tempel-Skulpturen, die dem Tantrismus und den hinduistischen Göttern Shiva, Vishnu und den Patriarchen der Jain-Kultur gewidmet sind. Das Gelände von Khajuraho erstreckt sich über 21 qkm mit 85 Tempeln, die von zahlreichen Herrschern im Zeitraum von ca. 950 bis 1050 n. Chr. errichtet wurden. Im späten 11. Jahrhundert haben sich die Chandela-Könige in einer Zeit des Chaos und Verfalls in entfernte Bergfestungen zurückgezogen, doch Khajuraho bewahrte seine religiöse Bedeutung bis ins 14. Jahrhundert. Danach war Khajuraho für lange Zeit verlassen und wurde weitgehend vergessen. Wahrscheinlich hat seine Abgeschiedenheit im Dschungel Khajuraho vor der kompletten Zerstörung durch die muslimischen Eroberer bewahrt, die sich damals vor allem gegen hinduistische Monumente richtete. Im Jahre 1838 erfuhr der britischer Armeeoffizier TS Burt von der Asiatischen Gesellschaft in Kalkutta, aufgrund geheimer Informationen von der Tempelanlage, die ihn daraufhin nach Khajuraho führten, um den Tempelkomplex im Dschungel neu zu entdecken.

Kanha: Das Gebiet des Kanha Nationalparks wird auch „Kipling country“ genannt, dem „Original-Schauplatz“ seines „Dschungelbuchs“. Rudyard Kipling wurde von diesem Platz inspiriert zu seinem Buch. Der Park ist eines der größten Wildschutzgebiete Asiens und seit 1973 eines der neun Reservate des Tiger-Projekts in Indien. Im 940 qkm großen Kanha-Reservat hat sich die Anzahl der Tiger seit Beginn des Projekts 1973 auf rund 100 Exemplare verdoppelt, wogegen die Leoparden-Population nur etwa halb so groß ist. Die Erhaltung des fast ausgestorbenen Barasingha (Sumpfhirsch) ist nur eine von vielen Erfolgsgeschichten des Nationalparks, der aus laubabwerfenden Mischwäldern, dichtem Dschungel und Grasgebieten besteht. Hier leben Tiger, Leoparden, Goldschakale, Makaken, Faulpelze, Bisons, Rothunde, Stachelschweine und die sehr seltenen indischen Wölfe.

Bandhavgarh: Gelegen in Zentral-Indien, im Bundesstaat Madhya Pradesh, war der Bandhavgarh Nationalpark vormals das königliche Jagdrevier der Fürsten von Rewa und hier wurde auch der erste weiße Tiger in freier Wildbahn entdeckt. Der Bandhavgarh Nationalpark beherbergt viele seltene und gefährdete Tiere: Chital, Sambar, Muntjak, Nilgai, Chinkara, Chowsingha (Vierhorn-Antilope), Gaur (größter Büffel), Gazellen, Vierhornantilopen, Sambar-, Rhesus- und Hulmanaffen, Hyänen, Wildschweine, Schakale, Leoparden und natürlich den Tiger. Bandhavgarh ist zweifelsfrei das beste Reservat und die Chancen sind hier sehr groß, einen Tiger in freier Wildbahn zu sehen. Der Park verfügt auch über einen großen Vogelbestand mit über 275 verschiedenen Vogelarten mit Papageien, Sittichen, Pfauen, Adler und vielen mehr. Der Nationalpark ist über 450 qkm groß und von einer felsigen Hügelkette mit 32 Hügeln umgeben in einer landschaftlich wunderschönen Gegend mit Mischwald und Bambus-Dickichten. Auf dem größten und zentralsten Berg mit einer Höhe von 460 m befindet sich das Bandhavgarh Fort. In vielen Tälern finden sich zudem Wiesen und Ebenen, die favorisierten Plätze für die meisten Tiere.




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